Einschlafstörungen?
Dass der Schlaf ein Paradox ist, wusste bereits Leonardo da Vinci: „Was ist das? Der Mensch wünscht es sich herbei, und wenn er es endlich hat, lernt er es nicht kennen.“ Mit diesem Rätsel brachte der Künstler das Phänomen auf den Punkt. So unbewusst, wie wir unseren eigenen Schlaf wahrnehmen, desto herausragender ist seine Rolle für uns: wir verbringen rund ein Drittel unseres Lebens schlafend! Solange wir regelmäßig schlafen, denken wir eigentlich nicht viel daran, nur wenn der Schlaf Probleme macht, werden wir wach. Über 30 Prozent der Bevölkerung in den westlichen Industrieländern leiden mittlerweile an Schlafstörungen.
Die Ursachen können an äußeren und persönlichen Umständen liegen. Das Wetter, Lärm, ein zu helles oder zu warmes Zimmer, ein schnarchender Partner oder ein unbequemes Bett können mögliche äußere Ursachen sein. Im persönlichen Bereich sind häufig Stress, schweres Essen am Abend, Kaffee, Nikotin, Krankheiten, Depressionen, belastende Gedanken und Fernsehen Schuld an den Schlafproblemen (Quelle: www.schlaf.de).